Vorstellung: Pfarrerin i.E. Anne Ellmann
Mein Name ist Anne Ellmann. Seit Februar 2008 bin ich für zwei Jahre als Pfarrerin zur Wahrnehmung pfarramtlicher Dienste in die Evang. Kirchengemeinde Rietschen und in die Evang. St. Georgskirchengemeinde zu Daubitz entsandt worden.
Wie es in der Kirche auf dem Dorfe so ist, beschäftige ich mich derzeit mit vielen unterschiedlichen Dingen: Von A wie „angesichts der Tatsache, dass die Gemeinden lange vakant waren, den Menschen neuen, vor allem auch spirituellen Input geben, sowie offene Ohren und helfende Hände für die angestauten Sorgen und brachliegenden Aufgaben haben“ bis Z wie „zwischendurch Schulklassen durch die Kirche führen oder auf dem Kirchenboden Fledermäuse suchen“.
Die meiste Zeit bin ich aber natürlich mit den klassischen Dingen beschäftigt: zweimal sonntags Gottesdienst feiern, taufen, trauen, beerdigen, Seelsorgegespräche führen, mit Konfirmanden arbeiten, Gemeindekreise beleben, Mitarbeiter suchen, finden und unterstützen, kirchenrechtliche Auskünfte erteilen und und und – und dann klingelt schon wieder das Telephon, und sie hören mein meist fröhliches, herzliches „Grüß Gott!“.
Was es sonst zu mir als Person kurz zu sagen gibt?
Nun, ich bin 1976 in Berlin geboren, also mittlerweile Anfang dreißig und verheiratet.
Studiert habe ich fast 10 Jahre lang in Halle/ Saale und Berlin und mich während, aber auch schon vor dieser Zeit ökumenisch in der Kinder- und Jugendarbeit sowie kirchenmusikalisch engagiert. Nach meinem Studium gab ich als Vikarin in einer Integrationsgrundschule Religionsunterricht, war in einer Dorfgemeinde im Speckgürtel Berlins tätig sowie etliche Wochen davon zur Ausbildung im Predigerseminar in Wittenberg. Zum Schluss des Vikariats arbeitete ich als Gefängnisseelsorgerin in der JVA Tegel. Seit April 2008 bin ich ordiniert.
Mit Menschen bin ich gern zusammen, um zu lachen, zu weinen, zu hören, reden und zu schweigen. Ich liebe es, Musik zu machen und, wenn es die Zeit zulässt, Gesellschaftsspiele zu spielen.
